Workshop am 27. September 2018 17:00 im Mime Centrum Berlin

Situation und Erkenntnis

Mimen suchen nach Publikum und das Publikum sucht Pantomimen. Und sie finden einander nicht, denn es gibt keine Bühne, die Ihnen einen Ort gibt.

LASST UNS DAS ZUSAMMEN ANGEHEN

Wir laden zu einem Workshop im MimeCentrum Berlin ein, dort stellen wir vor: Was ist das Angebot an die Berliner Künstler? Wie kommt Ihr in den Spielplan? Wie ist die Zuschauersituation? Wie können wir generell und für diesen speziellen Fall Zuschauer in Pantomimevorstellungen bringen? Ihr seid dabei also keine passiven Zuhörer, sondern gestaltet mit.

DIE INITIATIVE

Randi und Grigorij Kästner-Kubsch (August Theater Dresden) leiten das August Theater Dresden und dabei die Sparte Puppentheater boten der Mimenbühne Dresden 2014 bis 2018 eine Heimat als Spielort, Vereinssitz, Probenraum, Kursraum und entwickelten das Theater so zu einem Zweispartentheater das Konzept soll nach dem Auszug der Mimenbühne am Leben gehalten werden. Daher sollen Mimen als Gastspiele den Abendspielplan füllen Jan Romberg (Mind Movement Research, Pantomaniacs, Undercreative Network, Poznan Academy of Performing Arts): In vielen Rollen tätig, aber in Berlin vor allem als Organisator des MIME>BERLIN Festivals der Szene bekannt geworden fand heraus, dass es seitens des Publikums verallgemeinert so aussieht, dass es Pantomime-Vorstellungen sucht und nicht findet - so wie umgekehrt Pantomimen oft genug kein Publikum finden griff die Initiative des August Theater auf, entwickelte ein Konzept, nahm sich die bestehenden Hürden und Probleme vor möchte diese gemeinsam mit Euch angehen
TREFFPUNKT Workshoport, Veranstalter und Veranstaltungsort in Dresden sind unterschiedliche juristische und natürliche Personen. Auf der Karte ist das Kunsthaus Bethanien markiert, denn in der dortigen Bibliothek des Mime Centrums Berlin treffen wir uns! Workshop im Mime Centrum Berlin Mariannenplatz 2 10997 Berlin Spielort - AUGUST THEATER DREDSEN Bürgerstraße 63 01127 Dresden Veranstalter - Undercreative Network DE: Dr.Jan Romberg Britzer Damm 123 12347 Berlin e: festival@pantomaniacs.de f: 0162 1979 137

Die Chance

 Im August Theater Dresden bietet sich die Chance das zu ändern. Das Theater möchte insbesondere die Berliner Pantomimen einladen hier zu spielen.

Die Herausforderung

Damit das auch funktioniert müssen Wege gefunden werden mehr Publikum ins Haus zu holen. Wir wissen von Festivals, dass das Publikum existiert. Aber für den Abend-Spielplan stehen nicht so viele Mittel und Aufmerksamkeit zur Verfügung.

Die Vorgeschichte

Dresden hat eine lange und beeindruckende Historie im Bewegungstheater und der Pantomime mit vielen Akteuren und Ralf Herzog im Zentrum. Er gründete das Internationale Pantomimefestival Dresden, das Mimenstudio Dresden die Mimenbühne Dresden. Die Mimenbühne Dresden ist seit vier Jahren die pantoMimenbühne im August Theater Dresden. Letzteres ist ein Zweispartentheater mit Pantomime und Puppentheater.

Aktuell

Die pantoMimenbühne löst sich auf, aber das August Theater soll ein Zweispartentheater mit Pantomimen bleiben. Daher sollen die Pantomime- Vorstellungen mittels Gastspielen weitergeführt werden. Mit dieser Idee sind die Leiter des August Theaters an Jan Romberg herangetreten. Dieser hatte viele Festivals organisiert und in Feldstudien die Erkenntnis gewonnen, dass es viele Menschen gibt, die gerne Pantomime sehen würden, aber keine Pantomimevorstellungen finden. Umgekehrt ist es oft genug so, dass die Pantomime-Darsteller bzw. Gruppen ihr Publikum nicht finden. Seiner Hypothese nach ließen beide Gruppen sich zusammenführen, wenn nur ein mutiger Theaterdirektor ins großem Stil gute Pantomimevorstellungen einladen würde.

Die Herausforderung

Einerseits ist Dresden eine gute Pantomime-Adresse. Alexander Neander und Wolfram von Bodecker spielen mehrere Wochen pro Jahr in der Stadt – allerdings im Societätstheater. Große Produktionen wie Faust ohne Worte sind hier entstanden. Aber auch in Dresden gibt es ein riesiges Kulturangebot und als  ohne Unterstützung aus Steuermitteln auskommendes kleines Theater kommt man gegen die Werbemacht und Medienpräsenz der staatlichen Kulturgroßbetriebe nicht an. Entsprechend hatten die Pantomime-Vorstellungen im August Theater in den letzten Jahren eine durchschnittliche Auslastung von unter 50%. Wir gehen davon aus, dass wir auch in der neuen Saison so starten. Das bedeutet, dass wir mit wenigen Zuschauern und Einnahmen starten. Es werden Eure frische, starke und attraktive Performances sein, die das Stück für Stück ändern. Es braucht also Eure Ideen, Euren Mut und Eure Solidarität.

Die Perspektive

Wenn wir die anfänglichen Hürden einmal genommen haben wir eine eigene Spielstätte für Pantomime – gut gelegen, von preziösem Anblick und professioneller Ausstattung. Danach können wir weiter denken: Festivals, Sommerschulen, Projekte, Residenzen, Proben. So vieles ist dann möglich.

Workshop am 27. September

2018 17:00 im Mime Centrum

Berlin

LASST UNS DAS ZUSAMMEN

ANGEHEN

Wir laden zu einem Workshop im MimeCentrum Berlin ein, dort stellen wir vor: Was ist das Angebot an die Berliner Künstler? Wie kommt Ihr in den Spielplan? Wie ist die Zuschauersituation? Wie können wir generell und für diesen speziellen Fall Zuschauer in Pantomimevorstellungen bringen? Ihr seid dabei also keine passiven Zuhörer, sondern gestaltet mit.

DIE INITIATIVE

Randi und Grigorij Kästner-Kubsch (August Theater Dresden) leiten das August Theater Dresden und dabei die Sparte Puppentheater boten der Mimenbühne Dresden 2014 bis 2018 eine Heimat als Spielort, Vereinssitz, Probenraum, Kursraum und entwickelten das Theater so zu einem Zweispartentheater das Konzept soll nach dem Auszug der Mimenbühne am Leben gehalten werden. Daher sollen Mimen als Gastspiele den Abendspielplan füllen Jan Romberg (Mind Movement Research, Pantomaniacs, Undercreative Network, Poznan Academy of Performing Arts): In vielen Rollen tätig, aber in Berlin vor allem als Organisator des MIME>BERLIN Festivals der Szene bekannt geworden fand heraus, dass es seitens des Publikums verallgemeinert so aussieht, dass es Pantomime-Vorstellungen sucht und nicht findet - so wie umgekehrt Pantomimen oft genug kein Publikum finden griff die Initiative des August Theater auf, entwickelte ein Konzept, nahm sich die bestehenden Hürden und Probleme vor möchte diese gemeinsam mit Euch angehen
TREFFPUNKT Workshoport, Veranstalter und Veranstaltungsort in Dresden sind unterschiedliche juristische und natürliche Personen. Auf der Karte ist das Kunsthaus Bethanien markiert, denn in der dortigen Bibliothek des Mime Centrums Berlin treffen wir uns! Workshop im Mime Centrum Berlin Mariannenplatz 2 10997 Berlin Spielort - AUGUST THEATER DREDSEN Bürgerstraße 63 01127 Dresden Veranstalter - Undercreative Network DE: Dr.Jan Romberg Britzer Damm 123 12347 Berlin e: festival@pantomaniacs.de f: 0162 1979 137

Situation und Erkenntnis

Mimen suchen nach Publikum und das Publikum sucht Pantomimen. Und sie finden einander nicht, denn es gibt keine Bühne, die Ihnen einen Ort gibt.

Die Chance

 Im August Theater Dresden bietet sich die Chance das zu ändern. Das Theater möchte insbesondere die Berliner Pantomimen einladen hier zu spielen.

Die Herausforderung

Damit das auch funktioniert müssen Wege gefunden werden mehr Publikum ins Haus zu holen. Wir wissen von Festivals, dass das Publikum existiert. Aber für den Abend-Spielplan stehen nicht so viele Mittel und Aufmerksamkeit zur Verfügung.

Die Vorgeschichte

Dresden hat eine lange und beeindruckende Historie im Bewegungstheater und der Pantomime mit vielen Akteuren und Ralf Herzog im Zentrum. Er gründete das Internationale Pantomimefestival Dresden, das Mimenstudio Dresden die Mimenbühne Dresden. Die Mimenbühne Dresden ist seit vier Jahren die pantoMimenbühne im August Theater Dresden. Letzteres ist ein Zweispartentheater mit Pantomime und Puppentheater.

Aktuell

Die pantoMimenbühne löst sich auf, aber das August Theater soll ein Zweispartentheater mit Pantomimen bleiben. Daher sollen die Pantomime-Vorstellungen mittels Gastspielen weitergeführt werden. Mit dieser Idee sind die Leiter des August Theaters an Jan Romberg herangetreten. Dieser hatte viele Festivals organisiert und in Feldstudien die Erkenntnis gewonnen, dass es viele Menschen gibt, die gerne Pantomime sehen würden, aber keine Pantomimevorstellungen finden. Umgekehrt ist es oft genug so, dass die Pantomime-Darsteller bzw. Gruppen ihr Publikum nicht finden. Seiner Hypothese nach ließen beide Gruppen sich zusammenführen, wenn nur ein mutiger Theaterdirektor ins großem Stil gute Pantomimevorstellungen einladen würde.

Die Herausforderung

Einerseits ist Dresden eine gute Pantomime-Adresse. Alexander Neander und Wolfram von Bodecker spielen mehrere Wochen pro Jahr in der Stadt – allerdings im Societätstheater. Große Produktionen wie Faust ohne Worte sind hier entstanden. Aber auch in Dresden gibt es ein riesiges Kulturangebot und als  ohne Unterstützung aus Steuermitteln auskommendes kleines Theater kommt man gegen die Werbemacht und Medienpräsenz der staatlichen Kulturgroßbetriebe nicht an. Entsprechend hatten die Pantomime-Vorstellungen im August Theater in den letzten Jahren eine durchschnittliche Auslastung von unter 50%. Wir gehen davon aus, dass wir auch in der neuen Saison so starten. Das bedeutet, dass wir mit wenigen Zuschauern und Einnahmen starten. Es werden Eure frische, starke und attraktive Performances sein, die das Stück für Stück ändern. Es braucht also Eure Ideen, Euren Mut und Eure Solidarität.

Die Perspektive

Wenn wir die anfänglichen Hürden einmal genommen haben wir eine eigene Spielstätte für Pantomime – gut gelegen, von preziösem Anblick und professioneller Ausstattung. Danach können wir weiter denken: Festivals, Sommerschulen, Projekte, Residenzen, Proben. So vieles ist dann möglich.